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Nachhaltiger Produktionsprozess

Verantwortung übernehmen beginnt bei COMPO nicht erst beim Produkt, sondern bereits mit dem Beginn jedes einzelnen Entwicklungs- und Herstellungsprozesses. Schon bei der Auswahl der Ausgangsstoffe, aus denen die Produkte komponiert werden, liegt der Fokus auf nachwachsenden Rohstoffen, die regional gewonnen und verarbeitet werden. Die konsequente Regionalisierungsstrategie und das nachhaltige Verpackungskonzept tragen ebenfalls zu einer starken Verringerung von Emissionen bei und setzen Standards für die gesamte Branche. 

Forschung und Produktentwicklung

Die interne Forschungsarbeit treibt Produktinnovationen voran: Im eigenen Forschungszentrum am Münsteraner Standort untersucht ein multidisziplinäres Team, wie jedes einzelne Produkt noch wirksamer, sicherer, ökologischer und anwendungsfreundlicher gestaltet werden kann. Neben der Suche nach neuen Rohstoffen kreieren die Experten neue Formulierungen und entwickeln Produktrezepturen beständig weiter. Eine wichtige Rolle spielt die erfolgreiche Abwicklung von Zulassungsverfahren. Alle Produkte werden intensiv intern und extern getestet, bevor sie auf den Markt kommen.

 

Rohstoffauswahl und -beschaffung

COMPO nimmt seine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, Partnern und der Natur sehr ernst. Ziel ist es, Ressourcen so nachhaltig wie möglich zu gewinnen und einzusetzen. Daher liegt der Fokus auf dem Einsatz nachhaltiger lokaler Rohstoffe, die möglichst aus der Kreislaufwirtschaft gewonnen werden. Bereits seit vielen Jahren hat COMPO umfangreiche und auf die besonderen Bedürfnisse differenzierte Bio-Produktlinien im Sortiment, baut diese kontinuierlich aus und bietet mit der fortlaufenden Optimierung des nachhaltigen Verpackungskonzepts eine 100 Prozent nachhaltige Lösung. COMPO fokussiert sich im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie insbesondere auf organische Lösungen.  

 

Produktionsprozess und Regionalisierungsstrategie

Die regionale Bereitstellung und Verarbeitung von Rohstoffen sorgen für kürzere Lieferzeiten und -wege und damit für eine deutliche Verringerung von Emissionen. Durch sie kann COMPO außerdem eine höhere Verlässlichkeit und Flexibilität in der Lieferkette garantieren und eine bessere Kontrolle von Qualitäten und Volumenströmen sicherstellen. Das ist besonders dann essenziell, wenn die Produktionsvolumen in der Produktkategorie deutlich ansteigen und kontinuierlich weiterwachsen.

 

Supply Chain und Vertriebsprozesse

COMPO geht ausschließlich Geschäftsbeziehungen ein, die im Einklang mit den Grundwerten Integrität, Fairness und Respekt, Beachtung von Vorschriften und Gesetz, Beschäftigung, Arbeitssicherheit und -schutz, Produktionssicherheit und -qualität sowie Umweltschutz stehen. Der Verhaltenskodex regelt, dass bei COMPO Geschäfte getätigt und Geschäftsbeziehungen geführt werden, die in übereinstimmung mit allen Gesetzen und Vorschriften und im Einklang mit hohen ethischen Maßstäben stehen.

 

Nachhaltige Verpackungen 

COMPOs Verpackungen aus Recyclingmaterialien setzen Branchenstandards und wurden bereits mehrfach mit renommierten Auszeichnungen wie dem Deutschen Verpackungspreis ausgezeichnet. Es handelt sich nicht um konventionelle Mehrweglösungen, wie man dies zum Beispiel aus der Getränkeindustrie kennt, sondern um ein Verpackungskonzept, das neben einem Recyclatanteil auf eine hundertprozentige Recyclingfähigkeit setzt. Die Verpackungen kommen für alle Produktkategorien zum Einsatz, d. h. für Folienbeutel, Flaschen sowie Eimer. COMPOs Faltschachteln bestehen zu 100 Prozent aus Altpapier. 

Eimer verfügen über einen Recyclatanteil von 90 Prozent. Die Blumenerdenverpackungen bestehen je nach Produktline bis zu 80 Prozent aus recyceltem Kunststoff. Genau wie die Eimer haben die Flüssigdüngerflaschen mit 90 Prozent den höchsten Altplastikanteil. Die Behälter sind in enger Zusammenarbeit mit Der Grüne Punkt entstanden und wurden 2018 in der Kategorie Nachhaltigkeit mit dem Deutschen Verpackungspreis ausgezeichnet. Das Herstellungsverfahren, bei dem durch den privaten oder gewerblichen Endverbraucher entstehende Kunststoffabfälle weiterverarbeitet werden, ist in der Düngemittelbranche bislang einzigartig. 

Für die Verpackungen werden Verpackungsmaterialien wiederverwendet, die aus dem Wertstoffkreislauf gewonnen werden und dem Markt im Sinne der circular economy als sogenanntes post consumer Material wieder zugeführt werden. Auf diese Weise wird aus einer Einwegverpackung eine Mehrweglösung, die den Vorteil bietet, zu einer signifikanten Reduzierung von Primärrohstoffen (Virgin-Materialien) beizutragen. Je nach Materialfraktion und Aufwand im Recyclingprozess können bis zu 50 Prozent CO2 eingespart werden, wenn auf Neuware zu gleichen Teilen verzichtet wird.