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  1. COMPO Group
  2. Verantwortung
  3. Nachhaltigkeit
  4. Nachhaltiger Produktionsprozess

Verantwortung in Entwicklung und Produktion

Bei COMPO werden Umwelt- und Ressourcenfragen in den verschiedenen Phasen der Entwicklung und Herstellung berücksichtigt. Dazu gehören die Entwicklung und Prüfung von Produkten, die Auswahl und Beschaffung von Rohstoffen sowie die Lieferketten, der Produktionsprozess und die Verpackung. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Einsatz nachwachsender und regional verfügbarer Rohstoffe, der Weiterentwicklung von Materialkreisläufen und dem Einsatz von Recyclingmaterialien bei Verpackungen.

Forschung und Produktentwicklung

Die interne Forschungsarbeit bildet eine wichtige Grundlage für die kontinuierliche Weiterentwicklung des COMPO-Produktportfolios. Im eigenen Forschungszentrum am Standort Münster untersucht ein multidisziplinäres Team neue Rohstoffe, Formulierungen und Produktrezepturen. Ziel der Entwicklungsarbeit ist es, Wirksamkeit, Sicherheit und Anwendungsfreundlichkeit der Produkte kontinuierlich weiterzuentwickeln und dabei auch relevante Umweltaspekte zu berücksichtigen.

Neben der Entwicklung neuer Formulierungen und Rezepturen spielt die Prüfung neuer Ausgangsstoffe eine wichtige Rolle. Hinzu kommen die jeweils erforderlichen regulatorischen Anforderungen und Zulassungsverfahren. Bevor neue Produkte auf den Markt kommen, werden sie intern und extern geprüft.

Rohstoffauswahl und -beschaffung

COMPO nimmt seine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, Partnern und der Natur sehr ernst. Ziel ist es, Ressourcen so nachhaltig wie möglich zu gewinnen und einzusetzen. Daher liegt der Fokus auf dem Einsatz nachhaltiger lokaler Rohstoffe, die möglichst aus der Kreislaufwirtschaft gewonnen werden. Bereits seit vielen Jahren hat COMPO umfangreiche und auf die besonderen Bedürfnisse differenzierte Bio-Produktlinien im Sortiment, baut diese kontinuierlich aus und bietet mit der fortlaufenden Optimierung des nachhaltigen Verpackungskonzepts eine 100 Prozent nachhaltige Lösung. COMPO fokussiert sich im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie insbesondere auf organische Lösungen.  

Bei der Auswahl und Beschaffung von Rohstoffen berücksichtigt COMPO verschiedene Kriterien. Dazu zählen unter anderem die Qualität und Eignung der eingesetzten Materialien, ihre Verfügbarkeit und Herkunft sowie relevante Anforderungen an die Beschaffung.

Wo es für die jeweilige Anwendung technisch und qualitativ geeignet ist, berücksichtigt COMPO nachwachsende und regional verfügbare Rohstoffe sowie Ausgangsmaterialien aus Kreislaufprozessen. Ziel ist es, geeignete Rohstoffquellen für die jeweiligen Produktanwendungen zu identifizieren und den Materialeinsatz kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Bereits seit vielen Jahren umfasst das COMPO-Sortiment verschiedene Bio-Produktlinien für unterschiedliche Anwendungsbereiche. Diese Produktangebote werden kontinuierlich weiterentwickelt.

Produktionsprozess und regionale Beschaffung

Die regionale Beschaffung und Verarbeitung geeigneter Rohstoffe kann dazu beitragen, Transportwege innerhalb der Lieferkette zu verkürzen. Gleichzeitig unterstützen regionale Lieferstrukturen die Steuerung von Rohstoffverfügbarkeit und Warenströmen.

COMPO berücksichtigt diese Faktoren bei der Gestaltung seiner Beschaffungs- und Produktionsprozesse. Eine möglichst bedarfsgerechte Beschaffung und Verarbeitung soll insbesondere bei veränderten Produktionsvolumen eine flexible Steuerung von Rohstoffmengen und Qualitäten ermöglichen

Supply Chain und Vertriebsprozesse

Für die Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern gelten bei COMPO festgelegte Grundsätze. Der Verhaltenskodex bildet hierfür den Rahmen und umfasst unter anderem Integrität, Fairness und Respekt, die Beachtung geltender Gesetze und Vorschriften sowie Anforderungen in den Bereichen Beschäftigung, Arbeitssicherheit, Produktsicherheit und -qualität und Umweltschutz.

Geschäftsbeziehungen werden auf dieser Grundlage im Einklang mit den jeweils geltenden gesetzlichen Vorgaben sowie den im Verhaltenskodex festgelegten Grundsätzen geführt.

Verpackungen

Bei COMPOs Verpackungen aus COMPO Recyclingmaterialien kommen je nach Produktkategorie und Verpackungsart unterschiedliche Materialkonzepte zum Einsatz. Das Spektrum umfasst unter anderem Folienbeutel, Flaschen, Eimer und Faltschachteln. Eimer verfügen über einen Recyclatanteil von 90 Prozent. Die Blumenerdenverpackungen bestehen je nach Produktline bis zu 80 Prozent aus recyceltem Kunststoff. Genau wie die Eimer haben die Flüssigdüngerflaschen mit über 90 Prozent den höchsten Altplastikanteil.

Die Behälter sind in enger Zusammenarbeit mit Der Grüne Punkt entstanden und wurden 2018 in der Kategorie Nachhaltigkeit mit dem Deutschen Verpackungspreis ausgezeichnet. Das Herstellungsverfahren, bei dem durch den privaten oder gewerblichen Endverbraucher entstehende Kunststoffabfälle weiterverarbeitet werden, ist in der Düngemittelbranche bislang einzigartig. 

Für einen Teil der Kunststoffverpackungen wird sogenanntes Post-Consumer-Rezyklat eingesetzt. Dabei handelt es sich um Kunststoffmaterial, das nach seiner Nutzung gesammelt, aufbereitet und anschließend erneut als Ausgangsmaterial eingesetzt wird. Damit kann bereits verwendetes Kunststoffmaterial wieder für die Herstellung von Verpackungen genutzt werden.

Durch den Einsatz solcher Rezyklate wird für die betreffenden Verpackungen der Bedarf an neu erzeugtem Kunststoff als Ausgangsmaterial reduziert. Das Material wird dabei nach seiner Nutzung aufbereitet und erneut einem Materialkreislauf zugeführt. COMPO nutzt diesen Ansatz, um den Einsatz von Recyclingmaterialien bei seinen Verpackungen weiterzuentwickeln