COMPO setzt in unterschiedlichen Unternehmensbereichen auf anerkannte Standards und Zertifizierungssysteme. Regelmäßige interne und externe Prüfungen dienen dazu, die Einhaltung der jeweils zugrunde liegenden Anforderungen zu überprüfen und Prozesse kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die folgenden Zertifizierungen und Kennzeichnungen beziehen sich jeweils auf die von ihnen erfassten Unternehmensbereiche, Standorte, Produkte oder Materialien.
COMPO arbeitet mit einem prozessorientierten Qualitätsmanagementsystem. Unternehmensbereiche von der Entwicklung und Herstellung bis zu Verwaltung und Logistik sind nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Interne und externe Kontrollen dienen dazu, die Einhaltung der für das Qualitätsmanagement relevanten Anforderungen regelmäßig zu überprüfen. Dabei arbeitet COMPO auch mit Behörden und akkreditierten Untersuchungslaboren zusammen. Die Mitarbeitenden werden unter anderem über das betriebliche Vorschlagswesen in die kontinuierliche Weiterentwicklung von Prozessen eingebunden. Das Qualitätsmanagementsystem schafft damit einen strukturierten Rahmen, um Prozesse und Qualitätsstandards kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Die ISO 45001 ist der international anerkannte Standard für Arbeits- und Gesundheitsschutz. Sie schafft einen systematischen Rahmen, um Risiken am Arbeitsplatz zu erkennen, sichere Arbeitsbedingungen zu fördern und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden langfristig zu stärken.
Im Mittelpunkt stehen die Prävention von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten sowie die Förderung einer gelebten Sicherheitskultur. Durch klare Prozesse, regelmäßige Bewertungen und die aktive Einbindung der Mitarbeitenden wird sichergestellt, dass Arbeitsschutz fest in den betrieblichen Abläufen verankert ist.
Für COMPO bildet die ISO 45001 die Grundlage für einen verantwortungsvollen Umgang mit Gesundheit und Sicherheit an allen Standorten. Sie unterstützt dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen, Schutzmaßnahmen wirksam umzusetzen und die Arbeitsbedingungen kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die Zertifizierung nach ISO 45001:2018 bestätigt die Wirksamkeit des Arbeitsschutzmanagementsystems der COMPO GmbH und unterstreicht das Engagement für sichere und gesunde Arbeitsplätze.
Bei torfhaltigen Substraten ist enthalteneder Torf durch die europäische Multistakeholder-Organisation „Responsibly Produced Peat“ zertifiziert. Sie hat ein transparentes Zertifizierungssystem für die verantwortungsvolle Gewinnung von Torf aufgestellt. Darin enthalten sind Kriterien im Hinblick auf die Gebietsauswahl, Torfgewinnung und Folgenutzung der Flächen. So nutzt COMPO zum Beispiel ausschließlich bereits landwirtschaftlich genutzte oder degenerierte Moorböden, die keinen hohen ökologischen Wert mehr besitzen. Intakte Moore bleiben zum Schutz der Flora und Fauna unangetastet. Alle Abbaugebiete werden im Anschluss wiedervernässt und renaturiert. Sobald sich die Fläche wieder vollständig mit Wasser vollgesogen hat, können sich in den Folgejahren hochmoortypische Pflanzen wie Wollgräser und Torfmoose ansiedeln, die wiederum als Lebensraum für in dieser Vegetation lebenden Tiere dienen. So entstehen mit der Zeit wieder wachsende, lebende Hochmoore. COMPO hat bis Ende 2025 bereits über 1.167 ha erfolgreich wiedervernässt und als Moorstandorte langfristig gesichert.
Das PEFC-Logo auf entsprechend gekennzeichneten COMPO-Bodenschutzprodukten weist darauf hin, dass das darin eingesetzte Holz die Anforderungen der jeweiligen PEFC-Zertifizierung erfüllt. Die Kennzeichnung bezieht sich auf die Herkunft des eingesetzten Holzmaterials entsprechend den für die jeweilige PEFC-Kennzeichnung geltenden Kriterien.
Entsprechend zertifizierte Verpackungen der COMPO BIO Erden tragen den Blauen Engel.
Je nach Verpackung beträgt der Anteil an recyceltem Kunststoff nach den zugrunde liegenden Materialdaten bis zu 80 Prozent.
EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) ist das Umweltmanagement- und Umweltbetriebsprüfungssystem der Europäischen Union. Im Rahmen von EMAS werden relevante Umweltauswirkungen erfasst und bewertet. Darauf aufbauend werden Ziele und Maßnahmen festgelegt und deren Umsetzung regelmäßig überprüft. Ein zentraler Bestandteil von EMAS ist die validierte Umwelterklärung. Sie informiert über Umweltziele, Maßnahmen, relevante Kennzahlen und die Entwicklung der Umweltleistung. Für die entsprechend registrierten COMPO-Standorte schafft EMAS damit einen strukturierten Rahmen für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Umweltmanagements.
Die Umwelterklärungen der EMAS-zertifizierten COMPO-Standorte in Münster, Gnarrenburg, Nauen, Rain am Lech/ Burgheim und Uchte stehen Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Die aktuelle Umwelterklärung für den Standort Münster zum Download

Die aktuelle Umwelterklärung für den Standort Gnarrenburg zum Download

Die aktuelle Umwelterklärung für den Standort Nauen zum Download

Die aktuelle Umwelterklärung für die Standorte Rain/Burgheim zum Download

Die aktuelle Umwelterklärung für den Standort Uchte zum Download