
Verantwortungsvolles Handeln ist für COMPO entlang der gesamten Wertschöpfungskette ein wichtiger Grundsatz. Dazu gehört die Überprüfung festgelegter Umwelt- und Sozialstandards bei Geschäftsbeziehungen im Rahmen der unternehmenseigenen Sorgfaltspflichten. Unsere Beschaffungsstrategie berücksichtigt entsprechende Kriterien entlang der Lieferkette und wird durch die enge Zusammenarbeit mit Handels- und Kooperationspartnern ergänzt. Der partnerschaftliche Austausch sowie langfristige Geschäftsbeziehungen bilden dabei eine wichtige Grundlage für die kontinuierliche Weiterentwicklung gemeinsamer Standards und Prozesse.

„Die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Lieferketten ist ein wichtiger Bestandteil unserer langfristigen Beschaffungsstrategie. Dabei berücksichtigen wir Umwelt- und Sozialaspekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“
Michael Düsener, Head of Purchase
Das interne Wertesystem bildet auch für die Gestaltung der Geschäftsbeziehungen von COMPO einen verbindlichen Orientierungsrahmen. Wesentliche Verhaltensgrundsätze sind im Compliance-System festgelegt und gelten auch für Geschäftsbeziehungen. COMPO richtet diese an Grundsätzen zu Integrität, Fairness und Respekt sowie an Anforderungen unter anderem zu Beschäftigung, Arbeitssicherheit, Produktqualität und Umweltschutz aus.
Transparenz über die eigenen Nachhaltigkeitsaktivitäten und deren externe Bewertung ist COMPO auch gegenüber Kunden und Lieferanten wichtig. COMPO lässt seine Nachhaltigkeitsleistung durch EcoVadis in den Bereichen Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung bewerten. Im EcoVadis-Rating 2025 erhielt COMPO eine Gold-Auszeichnung.
Die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Kooperationspartnern entlang der Wertschöpfungskette ermöglicht es COMPO, unterschiedliche Expertise und technisches Know-how zusammenzuführen und neue Produkte und Lösungen zu entwickeln. Ein Schwerpunkt liegt dabei unter anderem auf der Nutzung von Rohstoffen aus Kreislaufprozessen.
Kooperation mit Reterra/Remondis
Gemeinsam mit Reterra/Remondis arbeitet COMPO an der Entwicklung von Produkten, bei denen ausgewählte Rohstoffe aus Kreislaufprozessen eingesetzt werden. Ziel der Zusammenarbeit ist es, entsprechende Rohstoffe für die Produktentwicklung nutzbar zu machen und deren Einsatz weiterzuentwickeln.
Kooperation mit der Stadtverwaltung in Wien
Im Rahmen einer Kooperation mit der Stadtverwaltung Wien übernimmt COMPO Schnittgut aus der Pflege von Grünflächen und nutzt das organische Material als Rohstoff für die Herstellung eigener Produkte. Dafür betreibt COMPO in Wien eine Anlage zur Erdenproduktion, in der RAL-gütegesicherter Grünkompost vor Ort verarbeitet wird.
Kooperation der Störk GmbH mit Kommunen
In Nauen wird Grünschnitt aus privaten Haushalten in Nauen und umliegenden Gemeinden gesammelt, zu COMPO geliefert und dort zu Erden und Bodenschutzprodukten weiterverarbeitet. Die bestehende Kooperation wird fortgeführt und weiterentwickelt.